SPÖ für SPÖ

Volksgarage statt Bacherpark

 

2) Flächenwidmungsplan für Volksgarage am Bacherpark (29.01.2004) 

Margareten beschließt mit großer Mehrheit Flächenwidmungsplan für Volksgarage am Bacherplatz 

   Wien (SPW-K) - Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan für die Volksgarage am Margaretner Bacherplatz ist mehrheitlich im Bezirk beschlossen worden. SPÖ, ÖVP und Freiheitliche haben im Bezirks-Bauausschuss Grünes Licht für die Errichtung der Garage, den Ausbau und die Umgestaltung des Bacherparks gegeben.

   "Die Bevölkerung wird umfassend informiert, sobald erste Pläne für den Garagenbau vorliegen. Die Anrainer werden in die Umgestaltung des Bacherparks miteinbezogen", zeigt sich der Klubobmann der Margartner SPÖ Erwin Lucan zufrieden. DIE BÜRGER SIND NICHT ZUFRIEDEN. Das zeigen mehr als 2000 Unterschriften und masive Proteste der Anrainer. Die Bürger haben Recht auf eine ANRAINERBEFRAGUNG, in der sie entscheiden wollen, ob sie eine Tiefgaragen überhaupt brauchen und nutzen würden. Bezirksvorsteher lehnt die Anrainerbefragung vehemet ab.

Bezirksvorsteher Kurt Wimmer hat vor kurzem angekündigt, eine Bürgerversammlung
abzuhalten, sobald die Pläne auf dem Tisch liegen. Warum hält Bezirksvorsteher keine Bürgerversammlung sobald wie möglich, um die Bürger ausreichend zu informieren? Er und die Mehrheit der Bezirksvertretung ist an der Meinung der BürgerInnen überhaupt nicht interessiert.

   Eine Bedarfserhebung hat bereits im Jahr 2001 eine massive (?) Überparkung im Bereich Bacherplatz ergeben. Die Bedarfserhebung, die von Fa. Rosinak und Partner an einem einzigen Tag erhoben wurde, ergab eine Überparkung von 0,4%. Außerdem wurde diese "Analyse" für Meidlinger Markt (12.Bezirk)/Bacherpark durchgeführt. Unter dem Platz soll deshalb eine Volksgarage mit 200
Stellplätzen entstehen. Bei dieser Gelegenheit soll der Grünanteil des Bacherparks um 10 Prozent vergrößert werden und für die Anrainer noch attraktiver gestaltet werden. Für den Ersatz der 26 Bäume sowie der zahlreichen Sträuche, die der Tiefgarage zum Opfer fallen würden, müsste der Steuerzahler aufkommen.

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1) Maragretens BV Kurt Wimmer vermittelt..( 20.01.2004) 

Margaretens BV Kurt Wimmer vermittelt in der Diskussion um geplante
Volksgarage unter dem Bacherplatz =

   Wien (SPW-K) - Zwei Bürgerinitiativen machen im Margareten mobil: eine
für den Bau einer Volksgarage unter dem Bacherplatz, die andere dagegen.
Bezirksvorsteher Kurt Wimmer will nun zwischen diesen beiden Gruppen
vermitteln: "Es wird doch möglich sein, die Wünsche jener, die die Garage
wollen und jener, die mehr Grün wollen, in die Planung einfließen zu
lassen", gibt sich der Bezirksvorsteher zuversichtlich.

Bisher wurde vom Bezirksvorsteher kein Treffen der Initiative
Sozialdemokratischer BezirksrätInnen mit der Bürgerinitiative
Bacherpark veranlasst.


   Eine Bedarfserhebung hat bereits im Jahr 2001 eine massive Überparkung in
diesem Bereich ergeben. "Die Lage hat sich in den letzten Jahren noch weiter
verschärft. Bei mir beschweren sich immer mehr Bürger, dass sie stundenlang
Parkplatz suchen müssen", sagt Wimmer. Unter dem Bacherplatz soll deshalb
eine Volksgarage mit 200 Stellplätzen entstehen. Im Jänner 2002 haben sich
im Rahmen einer Sitzung der Bezirks-Verkehrskommission alle Fraktionen
positiv zu dem Vorhaben geäußert. Im Februar 2002 wurde das Projekt mit den
Stimmen von SPÖ, FPÖ und ÖVP mehrheitlich angenommen, in den nächsten Tagen
soll mittels Ausschreibung ein Errichter und Betreiber gefunden werden.

   Bezirksvorsteher Wimmer hat zu Beginn der Diskussion um dieses Projekt
klar gestellt, unter welchen Bedingungen er sich eine Garage unter dem
Bacherplatz vorstellen kann. Der Betreiber muss eine für die Wohnumgebung
schonende Bauweise vorschlagen. Nach Abschluss der Bauarbeiten muss der
Grünraum wiederhergestellt und sogar um 10 Prozent vergrößert werden. Die
Betreiberfirma muss ein Bürgerbeteiligungsverfahren abhalten, in dem die
Wünsche der Anrainer zur Parkgestaltung berücksichtigt werden.
Die Betreiberfirma ist nicht verplichtet, sich um die "Wiederherstellung" des Grünraumes
zu kümmern. Dafür müsste -wie überals sonst- der Steuerzahler aufkommen.


   Der Baubeginn ist um den Jahreswechsel 2004-2005 geplant, ein Jahr später
soll die Garage fertig gestellt sein. 

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0) Diskussion um den Bacherpark-Neu ( 24.01.2004) 

Heute vormittag fand eine Versammlung der Bürgerinitiative 'Gegen eine Garage unter dem Bacherpark'  und der Grünen statt. Das entspricht nicht der Wahrheit. Die Info-Veranstaltung hieß 'Für den Bacherpark ohne Volksgarage'. Es war eine Informationsveranstaltung, die autonom und suverän von der überparteilichen Bürgerinitiative organisiert wurde. Zu der Veranstaltung sind Mandatare der SPÖ, der ÖVP und der Grünen erschienen.

Wir gestatten uns der verbreiteten Information ( welche teilweise unrichtig/mangelhaft waren und leider oftmals einen Hetzcharakter annahmen) nun weitere SACHLICHE Informationen hinzuzufügen. Die Information war sorgfälltig vorbereitet. Viele Anrainer haben das Wort ergriffen, um ihren Zorn über die undemokratische Vorgansgweise des Bezirksvorstehers auszusprechen. BV Wimmer wollte auf die Fragen der anwesenden Bürger nicht antworten und verließ die Veranstaltung vorzeitig. Drei anwesende SP-Bezirksräte meldeten sich ebenfalls nicht zu Wort, stattdessen lachten sie laut und demonstrativ über die Aussagen der betroffenen Anrainer und bezeichneten die Bürgerinitiative als Berufsdemonstranten und Politaktivisten.

Wir meinen: 

Entscheiden Sie über die Parkgestaltung mit!

 Unter dem Sportplatz des Bacherparkes soll eine Volksgarage entstehen. Der Betreiber muss die Oberfläche wiederherstellen, dadurch haben wir die Möglichkeit, den Park so zu gestalten, wie es die Bürger wünschen. Daher können Sie über die Ausführung mitentscheiden!

§ Schonung der Grünflächen
Mindestens 26 Bäume und Dutzende Sträuche müssten der Tiefgarage weichen

§ Garagenein- und -ausfahrt nicht in der Wohnstraße
Dafür bei dem von Kindern stark frequentierten Schutzweg (Übergang vom Park zum Eiselsberghof)

§ Mitgestaltung der Bürger bei der neuen Parkgestaltung z. B. beim Radieschienanbau

§ Bäume auch auf der Garage
Es ist nachgewiesen, dass große Bäume auf Tiefgaragen nicht wachsen können

§ Baumbestand westlich der Pannaschgasse vollständig erhalten
Dafür wird der Ostteil des Parks vollständig zerstört

§ Anrainerschonende Verkehrsorganisation
Garagen ziehen noch mehr Autoverkehr und motorisierte Einpendler an

§ Rascher und schonender Bau
Erfahrungswerte deuten auf 1,5 bis 2 Jahre hin. Grundwasser ist auf 5,5m unter der Oberfläche

§ Sicherer Spielplatz für unsere Kinder während des Baus
Zwischen den Baggern und Lastfahrzeugen

§ Günstige Garagenplätze für Anrainer
Um ca. 72
  im Monat (ca. 846  im Jahr) und kein Recht auf ein Parkpickerl um ca. 170  im Jahr

§ Einstellplätze auch für Fahrräder
Dafür ist keine Tiefgarge notwendig.
Fahrradständer sind an der Oberfläche sinnvoller

 

 


 

Wir sind jeden Mittwoch zwischen 18.00 und 21.00 Uhr für Sie da.

In der Spengergasse 30-32 (Ecke Arbeitergasse) können Sie Ihre Ideen deponieren und mit uns diskutieren.

Stimmt nicht. Diskussion ist nicht möglich, da das Lokal der SPÖ in der Spengergasse 30-32 mittwochs zwischen 18 und 21 Uhr meistens geschlossen ist. Am 11.02.2004 war zwar das Lokal offen aber im Lokal nur eine einzige Person zu sprechen, die sachunkundig war und von der Volksgarage noch nie gehört hatte.

Oder schreiben Sie uns:

Überparteiliche Initiative Sozialdemokratischer BezirksrätInnen

Servicebüro: 1050 Wien, Kohlgasse 27

 

Originalversion dieser Seite finden Sie unter: http://www2.spoe.at/Wien/margareten/zentrum5/Bacherpark.htm

 

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