Protestkundgebung
am 14.10.2004 um 17.30
vor dem Bezirksamt Schönbrunnerstraße 54
Bezirksvorsteher Wimmer lädt zur Bürgerbeteiligung bei der Oberflächengestaltung, um die Schäden durch die Tiefgarage beschönen zu lassen.
Die Bevölkerung im Grätzel ist gegen die Errichtung der Tiefgarage im Bacherpark, für die es keinen Bedarf gibt. Die Anrainer beteiligen sich schon seit Monaten an der Auseinandersetzung um die Tiefgarage in einer in Wien selten gekannten Intensität und Breite:
>2300 Unterschriften und 190 ausführliche Stellungnahmen gegen das Garagenprojekt
>Briefe an den Gemeinderat, an Stadt- und Bezirkspolitiker
>Lenkung der Aufmerksamkeit der Medien auf die Problematik durch Pressemitteilungen, Leserbriefe, Pressekonferenz etc.
>Analysen der wissenschaftlichen Studien, Alternativvorschläge, Warnungen, Information
>Diskussionen in zwei Bürgerversammlungen mit über 250 Teilnehmern.Auf die Proteste und die Argumentation der MargaretnerInnen reagierten die verantwortlichen Politiker mit wenig demokratischem Verständnis, mit destruktiver Haltung bis hin zu völliger Ignoranz:
· Verweigerung der Anrainerbefragung zur Notwendigkeit einer Tiefgarage im Bacherpark
· Fachliche Inkompetenz (BV Wimmer: "ich sehe keinen Unterschied zwischen einer Straße und einem Spielplatz")
· Falschmeldungen in der Presse und öffentliche Diffamierung der Garagengegner als Berufsdemonstranten und Intriganten
· Polizeieinsatz des BV Wimmer gegen die Bürgerinitiative am Tag der offenen Tür im Amthaus
· Juristische Tricks wie Teilung des Parkgrundstückes, wodurch den Hauseigentümern ihr Recht auf Parteienstellung im Bauverfahren entzogen wurde.
Die Anrainer des Bacherparks lehnen daher eine Beteiligung an der Oberflächengestaltung über der Tiefgarage ab!
Die Anrainer des Bacherparks lehnen es auch ab, vom BV Wimmer in die Verantwortung für die Schäden durch die Tiefgarage eingebunden zu werden!· Diese Schäden entstehen nicht an der Oberfläche: 500 Ein- und Ausfahrten mitten in den Spiel- und Sportplätzen mit Abgasen, Lärm und Unfallgefahr, Schädigung des Baumbestandes.
· Ein Schaden ist auch die Verschwendung öffentlicher Gelder: rund 3 Millionen Euro fließen in die Taschen eines rein privatwirtschaftlichen Unternehmens, seine Gegenleistung (reduzierte Mieten für 10 Jahre) beträgt nur 10% des Millionengeschenkes.
Die Anrainer des Bacherparks fordern eine echte Bürgerbeteiligung:
Anrainerbefragung
Gestaltung des Parks ohne Tiefgarage!Kommen auch Sie am 14.10.04 zum Bezirksamt und unterstützen Sie unseren Protest gegen diese Geldverschwendung und Zerstörung unseres Bacherparks.