PRESSEKONFERENZ der Bürgerinitiativen gegen Volksgaragen mit dem VCÖ
"Volksgaragen als Verkehrserreger? - Ergebnisse einer neuen Studie" (download PDF 319 KB)
Am 10. November 2004 haben die Bürgerinitiative
Bacherpark sowie die
angeschlossenen Bürgerinitiativen Neuer Markt, Manés-Sperber-Park,
Schützpark, Bauernfeldplatz, Matznerpark gemeinsam mit dem VCÖ
(Verkehrsclub Österreich) zur
Pressekonferenz eingeladen.
Der VCÖ hatte die Auswirkungen des Baus
von "Volksgaragen" auf die
Verkehrsentwicklung untersucht. Wie viel zusätzlicher Verkehr wird durch
Volksgaragen verursacht? Wie hoch ist die zusätzliche Schadstoffbelastung?
Welche volkswirtschaftlich relevanten Schäden werden durch den Bau der
geplanten "Volksgaragen" verursacht? Antworten auf diese Fragen
gibt die
aktuelle VCÖ-Studie, die vom wissenschaftlichen Leiter des
VCÖ-Forschungsinstituts DI Wolfgang Rauh präsentiert wurde.
Die Bürgerinitiativen zogen den Vergleich
ihrer Erfahrungen mit den
Ergebnissen der Studie und berichten über den neuesten Stand in ihrem
Widerstand gegen die Tiefgaragen unter Parkanlagen, über die aktuellen
Rechereergebnisse und die nächsten Schritte.
Viele Anrainer in Wien, die sich gegen ein Bau
einer Volkgarage mobilisierten,
hatten bereits mit diversen Argumenten für
Erhaltung ihrer urbanen Lebensqualität
gekämpft. Sie haben versucht
unter anderem auch mit Unterschriftaktionen ihre
Bezirkspolitiker zum Umdenken
zu bringen.
Gleichzeitig, diverse namhafte unabhängige
Institutionen, mit ihren wissenschaftlichen
Studien betonten die Meinung dass
Volksgaragen das Lebenqualität in deren
unmittelbaren Umgebung erheblich verschlechtern würden und auch das gesetzen
Ziel der
Verkehrsminderung völlig verfehlen.
Die Tatsache, dass trotz politischen Widerstands
seitens der Anrainer und
wissenschaftlichen Argumenten seitens bestimmter
Institutionen das Programm
Volkgaragen Wienweit unvermindert weiter verfolgt
wird, gibt zu bedenken,
dass es eigentlich anderen
Interessen dient. Zu dieser Punkt muß noch ein Mal
daran erinenrt werden, dass die fraglichen öffentlichen Gelder, nämlich
der
Parkraumbewirtschaftungsfond
ist dazu gedacht worden,
dass man damit das Verkehrsituation in Wien verbessert.
Eine reale Verbesserung
jedoch kann nur mit Maßnahmen, die zur Verkehrsminderung
dienen würden, erreicht.
Das Volksgaragenporgramm Wiens ist deswegen Verschwendung
öffentlicher Mitteln.
Es dient lediglich dazu, dass diese Gelder in die
private Hände fließen.
Milan Vesely (Bürgerinitiative Bacherpark)
DI Wolfgang Rauh (VCÖ-Forschungsinstitut)