PRESSEAUSSENDUG 26.1.2006

Betreff: Bacherpark: Doppelspiel der Politik.

Sehr geehrte Damen und Herren !

Einigermaßen widersprüchlich waren die Meldungen des gestrigen Tages.

Aus den Medien und nicht durch die Vertreter der Politik im Bezirk erfuhr die Bürgerinitative, dass es im Bezirk einen Drei-Parteienantrag auf eine Anrainerbefragung geben solle. Bürgermeister Häupl hätte bei der Gemeinderatssitzung bekanntgegeben, dass es eine Mediation geben werde. Ihm persönlich wäre es völlig wurscht, wo die Garage gebaut würde, hätte er geäußert., aber auch noch hinzugefügt " der Papa kommt nicht um das klarzustellen".

Während die BI noch damit beschäftigt war, ihre Ziele und Rahmenbedingungen für eine Mediation zu formulieren, erklärte Stadtrat Schicker spät am Abend, die Garage unter dem Bacherpark würde auf jeden Fall gebaut.

Inzwischen wächst der Widerstand in der Bevölkerung. Immer mehr Anrainer, auch solche, die sich als ehemalige SPÖ Wähler deklarieren, bringen ihre Empörung zum Ausdruck ob dieser Beton-Politik.

Ein älterer Bezirksbewohner und Zeitzeuge berichtete, daß es unter dem Hartspielplatz eine Bunkeranlage gegeben hätte, die noch bis 1948 sichtbar gewesen wäre und erst dann zugeschüttet worden wäre. "Das wird teuer für die Baufirma", sein Kommentar.

Immer mehr wird das Camp ein Treff für Jugendliche. Michi ist einer von ihnen. Er hat deshalb Zeit bei uns zu sein, weil er bis jetzt vergeblich eine Lehrstelle oder Arbeit gesucht hat.

3 Millionen Euro öffentlichen Geldes beträgt die Förderung für diese nicht benötigte Garage. Dieses Geld für die Jugendlichen aufzuwenden, wäre z.B. eine sinnvolle Investition für die Zukunft.

Mit freundlichen Grüßen
Herta Wessely
BI Bacherpak
0676 30 39 799

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