Das Ergebnis der
Anrainer/innen B E F R A G U N G
vom 29. Mai bis 12. Juni 2006:
Keine Tiefgarage unter dem Bacherpark!
1620
Margaretner und Mararetnerinnen haben mit Nein gestimmt, 839 mit Ja, 134
Stimmen waren ungültig, 76 Kuverts von 8767 wurden als nichtzustellbar
zurückgeschickt.
Das Ergebnis ist eindeutig und wird von allen akzeptiert werden.
Wenn man auch der MA 53 wirkliches Bemühen eine modellhafte Abstimmung
durchzuführen zugestehen muss, hat es auch einige Pannen gegeben.
Im Großen und Ganzen ist aber versucht worden, diese noch rechtzeitig
zu korrigieren, dennoch haben einige keine Karte zugeschickt bekommen,
andere zu spät. Alle Stimmkarten, die noch nach der Auszählung
bei der MA 53 eingetroffen sind, werden Mitte Juli gezählt werden,
an dem Ergebnis wird dies aber nichts mehr verändern.
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Es war ein langer Weg bis zur Anrainer/innenbefragung. Was in anderen Bezirken
so gut wie selbstverständlich ist, war in Margareten nicht so einfach
durchzusetzen.
Erst nach 2 ½ jährigem Protest und einer Parkbesetzung mit der
Forderung nach sachlichen Gesprächen über das Garagenprojekt und
dessen Entscheidungsgrundlagen haben die Kommunalpolitiker/innen Dialogbereitschaft
gezeigt. Im Rahmen eines Mediationsverfahrens konnte dann schließlich
eine Lösung gefunden werden (s. Protest
und Mediation).
Was hat die Bürgerinitiative damit erreicht?
Was ist das Ergebnis der Verhandlungen mit den Vertreter/innen des Bezirks,
der Gemeinde und des Garagenerrichters?
Zweierlei ist gelungen:
- Zum einen mit den Verhandlungen und der Einigung auf eine verbindliche
Berger/innenabstimmung einen entscheidenden Schritt in Richtung Transparenz
politischer Entscheidungsfindung und gelebte partizipative Demokratie zu
machen. Nicht nur für das Projekt Tiefgarage Bacherpark, sondern auch
für künftige öffentliche Projekte.
- Zum anderen werden damit auch neue Weichen für eine nachhaltige und
zukunftsorientierte Entwicklung im Bezirk gestellt. Eine Entwicklung, die
sich stärker an einer umwelt- und sozialfreundlichen Lebensgestaltung
und Lebensqualität ausrichten soll und nicht an einseitigen Interessen,
wie z. B. jenen der Bau- und Autolobby.
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chronologie einer besetzung: "Ganz Wien muss Bacherpark werden!": Keine Volksgarage in der Argentinierstraße |
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Kinderspielplatz /Ersatzpflanzungen Gründe und Argumente gegen die Garage Bürgerbeteiligung am Beispiel Bacherpark- 13 demokratiepolitische Sündenfälle |
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Aktualisiert am 12-03-2007